Forschung
Spitzenforschungszentren wie Universitäten oder außerhochschulische Forschungseinrichtungen können nur dann auf Dauer im globalen Wettbewerb mithalten, wenn sie sich der internationalen Kooperation und Vernetzung öffnen. Intensive Auslandskontakte schlagen sich in der Regel in wertvollen Synergieeffekten nieder.
Die Förderung der internationalen Beziehungen in Wissenschaft und Forschung ist daher ein zentrales Anliegen der bayerischen Forschungspolitik. Mit einer stärkeren internationalen Ausrichtung der Hochschulforschung wird ein wichtiger Beitrag zur Sicherung und Stärkung der Position Bayerns als Wissenschafts- und Forschungsstandort sowie zur Verbesserung der Zukunftschancen junger Menschen im globalen Wettbewerb geleistet.
Seit dem 6. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union wird die internationale Zusammenarbeit auf zukunftsträchtigen Forschungsgebieten intensiviert. Dies geschieht durch so genannte "networks of excellence" und "integrierte Projekte" (seit dem 7. Forschungsrahmenprogramm in "Verbundprojekte" umbenannt) . Das große Ziel ist die Schaffung eines einheitlichen "Europäischen Forschungsraums". Im Zuge des 7. Forschungsrahmenprogramms
wurde ein autonomer Europäischer Forschungsrat
errichtet, der verstärkt die Grundlagenforschung fördern soll.
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